Mit einem schönen Namen kann Meat Loaf sich nicht schmücken, dafür mit einem neuen Album.
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Der Name Marvin Lee Aday klingt doch ganz hübsch, der Mann dahinter ist allerdings besser bekannt als Meat Loaf. In einem Interview antwortete er auf die Frage, was seine größte Herausforderung sei: Sein Name. Klar, wer will schon Meat Loaf, also „Hackbraten" heißen. Seit 1972 will er, der ja auch gerne "The Voice" genannt wird, den Hackbraten loswerden. Doch das Gute an dem Schreck ist: man vergisst ihn nicht so schnell, deshalb hat er ihn kurzerhand behalten.
Ende April hat Meat Loaf übrigens noch auf anderem Wege von sich Reden gemacht, als mit seinem geschmacklich verirrten Künstlernamen. Ein neues Album ist erschienen: „Hang Cool Teddy Bear" heißt es. Der 62-jährige hat darauf Menschen eingeladen, die hübschere Namen schmücken als er selbst. Rob Cavallo zum Beispiel. Der Greenday Produzent war sein Wunschproduzent, erklärt Meat Loaf im Interview. Der Prozess bis zum fertigen Werk lief dann auch ausgezeichnet. Man merkt Meat Loaf an, wie beeindruckt er von der Arbeitsweise Cavallos ist, das Album zu produzieren. Er bezeichnet sie als einzigartig. Beide haben die gleiche Idee von Rock, die gleiche Einstellung - es ging darum keine Kompromisse einzugehen, nicht bei den Stücken, nicht bei den Aufnahmen, nicht beim Gesang, erzählt Meat Loaf begeistert. Cavallo habe ihn machen lassen und es sei ein „ehrliches Album entstanden."
Bei den Backroundvocals wurden wohl auch keine Kompromisse eingegangen. In dem Stück „Like A Rose" kommen diese von Jack Black. Neben Meat Loaf im Interview gibt es in dieser Woche eine musikalische Kostprobe aus „Hang Cool Teddy Bear" bei uns im Radioland. Wir spielen „Like A Rose". (ng)
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